Kinder in Eritrea

Sofia Giurini ist etwa 37 Jahre alt und kam Mitte der 80er Jahre nach Deutschland. Sie wurde in Eritrea geboren und musste mit ihrer Familie vor Krieg, Hunger und den Ritualen ihrer Ursprungskultur fliehen. Heute ist sie in unserer Gesellschaft angekommen, lebt zusammen mit ihrem Sohn Adem in Kiel und zieht demnächst aufs Land.

Foto: Kinder in Eritrea (von Christopher T. Snow)

 

Zusatzinfos

Integration – ein allgegenwärtiges Thema unserer Gesellschaft. Die Geschichte von Sofia Giurini ist die einer Vertriebenen, einer Immigrantin, die es geschafft hat, sich erfolgreich in der Fremde zu integrieren.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bietet einen umfassenden Online-Auftritt, der Menschen mit Migrationshintergrund mit interessanten Informationen und Denkanstößen versorgt.

Auf internationaler Ebene arbeitet die Refugee Agency der Vereinten Nationen (UNHCR) und hilft dabei weltweit nach eigenen Angaben 36,4 Millionen Menschen.

Wie schon während der frühen Kindheit von Sofia, leiden die Menschen am Horn von Afrika auch heute unter extremer Dürre und der daraus resultierenden Hungersnot. Besonders schlimm ist es momentan im südöstlich an Eritrea angrenzenden Somalia. Die starken Flüchtlingsströme führen zu traurigen Entwicklungen in Dadaab (Kenia), dem größten Flüchtlingslager der Welt.

Auch in Eritrea führte die Dürre dieses Jahr zu eklatanten Ernteausfällen. Über die schwierige Flüchtlingssituation an der Grenze von Eritrea zu Äthiopien erfahrt ihr in diesem Bericht der Tagesschau [offline] mehr.

 

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2 Kommentare

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Toll wie es sich trotz schlimmer Erfahrungen einen lebenswerten Platz im Leben geschafft haben. Respekt Frau Giurini!!

Aber etwas sehr Wichtiges da irreführend muss an dieser Stelle erwähnt werden. Eritrea grenzt doch gar nicht an Somalia und hat auch nichts damit zu tuen, weder sprachlich, kulturell, geographisch oder rein pllitisch. Somalia grenzt an Äthiopien und Kenia. Die schlimmen Auswirkungen der Dütrre betreffen auch nur die Menschen, die zufällig im Kriegsgebiet leben, also an der Grenze zu Äthiopien und Kenia, die die somalische Zivilbevölkerung bekämpfen um die Islamisten zu bekämpfen. Die eritreeische Flüchtlingsbewegung liegt eher an der politischen Struktur des Landes die der DDR ähnelt, eine wirkliche Hungerkatastrophe wie im somalisch-stämmigen Südostäthiopien bzw. Somalia konnte überhaupt noch nie nachgewiesen werden…

24. November 2011 16:23

Danke fürs Aufpassen! Da ist mir in der Tat ein Fehler unterlaufen. Ich habe Djibouti übersehen.
Ich bin auch keineswegs Afrikaexperte. Wie aber in den 80er Jahren durch Entscheidungen der damaligen Machthaber aus der Dürre eine handfeste Hungersnot wurde, zeigt diese Dokumentation:

http://www.youtube.com/watch?v=75mQ6Q0VqEg

Liebe Grüße!

24. November 2011 16:46





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