Sofia Giurini ist etwa 37 Jahre alt und kam Mitte der 80er Jahre nach Deutschland. Sie wurde in Eritrea geboren und musste mit ihrer Familie vor Krieg, Hunger und den Ritualen ihrer Ursprungskultur fliehen. Heute ist sie in unserer Gesellschaft angekommen, lebt zusammen mit ihrem Sohn Adem in Kiel und zieht demnächst aufs Land.
Zusatzinfos
Integration – ein allgegenwärtiges Thema unserer Gesellschaft. Die Geschichte von Sofia Giurini ist die einer Vertriebenen, einer Immigrantin, die es geschafft hat, sich erfolgreich in der Fremde zu integrieren.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bietet einen umfassenden Online-Auftritt, der Menschen mit Migrationshintergrund mit interessanten Informationen und Denkanstößen versorgt.
Auf internationaler Ebene arbeitet die Refugee Agency der Vereinten Nationen (UNHCR) und hilft dabei weltweit nach eigenen Angaben 36,4 Millionen Menschen.
Wie schon während der frühen Kindheit von Sofia, leiden die Menschen am Horn von Afrika auch heute unter extremer Dürre und der daraus resultierenden Hungersnot. Besonders schlimm ist es momentan im südöstlich an Eritrea angrenzenden Somalia. Die starken Flüchtlingsströme führen zu traurigen Entwicklungen in Dadaab (Kenia), dem größten Flüchtlingslager der Welt.
Auch in Eritrea führte die Dürre dieses Jahr zu eklatanten Ernteausfällen. Über die schwierige Flüchtlingssituation an der Grenze von Eritrea zu Äthiopien erfahrt ihr in diesem Bericht der Tagesschau [offline] mehr.





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